Referenzprojekte

Blockheizkraftwerk für Helios Klinik in Hagen

Innovativ und ressourcenschonend heizen

Um den Energiebedarf eines großen Unternehmens wie der Helios Kliniken GmbH zu decken, bedarf es zuverlässiger, kosteneffizienter Anlagen. 2016 entschied deshalb der Vorstand, mehrere Klinikstandorte mit modernen Blockheizkraftwerken der Marke Viessmann auszustatten.

Nach Abschluss eines Rahmenabkommens sollten kompetente Partner das Vorhaben umsetzen. Die Helios Klinik in Hagen-Ambrock wurde dabei durch Empfehlung auf Hartwig & Schwibbe aufmerksam.

Ein erster Ortstermin diente der Abstimmung und Besonderheiten des Bauvorhabens mit dem Technischen Leiter. Nach der gemeinsamen Konzepterstellung mit der Haustechnik erfolgte kurz darauf die Umsetzung und Inbetriebnahme des Blockheizkraftwerks durch unsere Mitarbeiter.

Aktuell heizt die Anlage mit einem Wirkungsgrad von 98 Prozent. Mit dieser Leistung wurden alle Erwartungen übertroffen.

Umbau der Villa Hügel gemäß den Vorgaben der Denkmalpflege

Sanierung von historischem Gebäude

Die von 1870 bis 1873 erbaute Villa Hügel in Essen steht symbolisch für die Industrialisierung Deutschlands. In ihr waren Kaiser und Könige, Unternehmer aus aller Welt sowie internationale Politiker und Regierungschefs zu Gast. Zugleich war und ist sie eine besondere Stätte für Kunst, Wissenschaft und Kultur.

Die fachgerechte Sanierung dieses historischen Gebäudes erfolgt unter den Vorgaben der Denkmalpflege. Für Hartwig & Schwibbe ist es eine besondere Ehre, an diesem sensiblen Projekt mitzuwirken und mit seinem Know-how dazu beizutragen, die Villa Hügel in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Bis Oktober 2016 realisiert Hartwig & Schwibbe den Einbau einer behindertengerechten WC-Anlage, eines Mitarbeiter-WCs, einer Teeküche sowie eines Putzmittelraums. Die Herausforderung besteht vor allem darin, die neuen Anlagen an das sehr alte Installationssystem anzuschließen und in die alte Bausubstanz zu integrieren. Zudem gilt während des Umbaus, den Geräuschpegel so gering wie möglich zu halten, um die Besucher bei ihren Rundgängen durch die Villa Hügel nicht zu stören.

Heizungs-, Klima- und Wassertechnik für HERTA-Werk in Herten

Modernisierung von Hightech-Laboren

Im Rahmen der Modernisierung des Labortrakts des HERTA-Werks in Herten zeichnete Hartwig & Schwibbe verantwortlich für die Belüftung, Klimatisierung, Heizungs- und Trinkwassertechnik.

Maßgebend für die Belüftung sind neu installierte textile Niederimpulslüftungen. Sie dienen der Klimatisierung oder Verteilung großer Mengen isothermischer Luft. Die Luftverteilung bei Niederimpulssystemen basiert auf dem Prinzip der passiven thermischen Verdrängung. Hierbei hat die zugeführte Luft eine niedrigere Temperatur als die Raumluft.

Die Modernisierung des Laborbereichs des Fleisch- und Wurstwarenherstellers HERTA umfasste folgende Maßnahmen:

  • Entkernung der Räume des Labortraktes im Erdgeschoss
  • Aufbau von Lüftungs- und Klimaanlagen im Außenbereich zur Belüftung und Klimatisierung des neuen mikrobiologischen Labors sowie des bestehenden Chemielabors
  • Modernisierung der Versorgungsleitungen der Labore (Abwasser, Trinkwasser, Druckluft, Gas)
  • Erneuerung der Heizungsanlage mit Heizflächen in Hygieneausführung
  • Komplette Erneuerung des Trinkwassersystems gemäß DIN 1988 sowie VDI 6023

18.000-Liter-Pufferspeicher für Prozesswärme

1,6-Tonnen-Koloss als Energiespeicher

Er ist 4,21 m hoch, hat einen Durchmesser von 2,6 m, ein Gewicht von 1,6 t und ein Fassungsvermögen von 18.000 l: Mit dem umfassenden Pufferspeicher befindet sich nun das zweite Modul für die Wärmerückgewinnungsanlage auf dem Gelände des Dortmunder Straßenasphaltherstellers DGA.

Nach der Fertigstellung der kundenspezifischen Anlage, die Hartwig & Schwibbe im Rahmen eines Pilotprojektes mitentwickelt hat, dient der Pufferspeicher dazu, die anfallende Prozesswärme aus der Fertigung aufzunehmen und zur Wiederverwendung bereitzustellen.

Dortmunder Hersteller von Straßenasphalt nutzt Abwärme zur Energiegewinnung

Maßgefertigte Wärmerückgewinnungsanlage

Ein besonderes Pilotprojekt ist für Hartwig & Schwibbe die Entwicklung und Installation einer Wärmerückgewinnungsanlage in Modulbauweise. Um den hohen Energieverlust von 20.000 Litern Öl pro Woche bei der Fertigung von Straßenasphalt zu senken, empfohlen wir dem Dortmunder Hersteller, eine Wärmerückgewinnungsanlage zu installieren. Damit lässt sich die Abwärme direkt für Strom und Heizung nutzen.

Nach zwei Jahren Entwicklungszeit in Kooperation mit dem Unternehmen Viessmann ist das Ergebnis eine passgenaue Wärmerückgewinnungsanlage, die den besonderen Anforderungen des Geländes, den Wärmeträgermaterialien und Temperaturen gerecht wird.

Durch die Modulbauweise lässt sich die Anlage flexibel einsetzen und ggf. für andere Werke oder Anwendungen nutzen. Der Aufbau der Anlage startete im Juli 2016 mit der Anlieferung und Montage der ersten großen Bauteile auf dem Werksgelände.